5 Tipps zum Schutz deiner Kryptobestände
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5 Tipps zum Schutz deiner Kryptobestände

5 Tipps zum Schutz deiner Kryptobestände

Anfänger
Veröffentlicht Dec 25, 2023Aktualisiert Mar 19, 2024
7m

TL;DR

  • Speichere deine Seed-Phrase offline, um sie vor Diebstahl zu sch√ľtzen.

  • Nimm dich vor gef√§lschten Influencer-Konten auf sozialen Medien in Acht und √ľberpr√ľfe stets die Echtheit eines Profils.

  • Vermeide es, √ľber √∂ffentliche WLAN-Netzwerke auf deine Krypto-Wallet zuzugreifen oder Transaktionen zu t√§tigen.

  • Sei vorsichtig bei Livestreams, in denen Krypto-Geschenke versprochen werden. Pr√ľfe die Legitimit√§t und die Werbemethoden des Kanals.

  • H√ľte dich vor KI-generierten Deepfakes, indem du auf Unstimmigkeiten in Videos und Audios achtest.

Mit der zunehmenden Verbreitung von Kryptowerten werden auch die Bedenken hinsichtlich ihrer Sicherheit immer dringlicher. Jedes Jahr stehlen Cyberkriminelle enorme Mengen an Tokens. In einem so dynamischen Umfeld ist es wichtig, wachsam zu bleiben. In diesem Artikel stellen wir die f√ľnf wichtigsten Sicherheitsma√ünahmen vor, mit denen du deine digitalen Assets vor verschiedenen Bedrohungen sch√ľtzen kannst.

Wie kann ich meine Kryptobest√§nde sch√ľtzen?

Um deine Kryptobest√§nde zu sch√ľtzen, musst du dich √ľber die von Betr√ľgern verwendeten Methoden auf dem Laufenden halten und proaktiv entsprechende Vorkehrungen treffen. Im Folgenden findest du einige Ma√ünahmen zum Schutz deiner Kryptow√§hrungen.

1. Sichere deine Seed-Phrase

Deine Seed-Phrase (auch Wiederherstellungsphrase genannt) ist das Tor zu deiner Wallet und deinen Kryptow√§hrungen. Es handelt es sich um eine Folge von 12 bis 24¬†W√∂rtern, die als Hauptschl√ľssel f√ľr deine Wallet dient, falls du den Zugriff darauf verlieren solltest oder auf ein neues Ger√§t migrieren musst. Nachfolgend sind einige Tipps aufgef√ľhrt, wie du deine Seed-Phrase sichern kannst.

Speichere deine Seed-Phrase offline

Speichere die Seed-Phrase nie in lokalen Ordnern oder in einer Cloud (auch nicht, wenn du die Phrase zum ersten Mal mitgeteilt bekommst). Ger√§te, die mit dem Internet verbunden sind, sind anf√§llig f√ľr Hackerangriffe. Am sichersten ist es, die Seed-Phrase offline aufzubewahren.

Du kannst dir z.¬†B. eine Hardware-Wallet zulegen, mit der du eine Seed-Phrase generieren und offline verwahren kannst. Eine andere M√∂glichkeit ist, deine Seed-Phrase physisch in einem Tresor oder Safe aufzubewahren. Du kannst sie auf ein St√ľck Papier schreiben, aber sicherer ist es, sie in eine kleine Metallplatte einzugravieren.

Teile deine Seed-Phrase auf

Wenn du die Sicherheit weiter erh√∂hen m√∂chtest, kannst du die Seed-Phrase splitten und die einzelnen Teile an verschiedenen sicheren Orten deponieren. Bewahre Teile deiner Seed-Phrase an mehreren physischen Orten auf, z.¬†B. in Banksafes, Schlie√üf√§chern oder bei vertrauensw√ľrdigen Personen. Allerdings sollte niemand au√üer dir selbst Zugriff auf alle Teile der Phrase haben.

2. Nimm dich vor Spoofing in sozialen Medien in Acht

Social-Media-Plattformen sind zu einem Hotspot f√ľr Kryptow√§hrungsbetr√ľger geworden, die gef√§lschte Konten erstellen, die denen von bekannten Kryptob√∂rsen oder Prominenten t√§uschend √§hnlich sehen. Im unten stehenden Post warnt der echte Vitalik Buterin vor den Tausenden von Fake-Profilen, die ihn nachahmen.

Die Betr√ľger versuchen, Nutzer zu t√§uschen, indem sie bekannte Social-Media-Accounts replizieren und f√§lschen. Hier sind einige Ma√ünahmen, wie du dich vor Spoofing in sozialen Medien sch√ľtzen kannst.

  • Achte auf Verifizierungszeichen: Halte nach blauen H√§kchen oder Verifizierungssymbolen in Social-Media-Profilen Ausschau. Sei dir jedoch bewusst, dass auch diese gef√§lscht oder gekauft werden k√∂nnen.¬†

  • √úberpr√ľfe den Profilnamen: Der Profilname verr√§t oft, wenn ein Profil gef√§lscht ist. Clevere Betr√ľger w√§hlen einen Namen, der dem Original m√∂glichst √§hnlich ist. Beispiel: ‚Äě@Vita1ikButerin‚Äú statt ‚Äě@VitalikButerin‚Äú.

  • Schau dir das Profil im Detail an: Scrolle durch das Profil und sieh dir fr√ľhere Beitr√§ge des Nutzers an. Dies sollte dir einen Eindruck von der Authentizit√§t des Profils geben.

3. Meide öffentliches WLAN

√Ėffentliche WiFi-Netzwerke sind bekannt f√ľr ihre mangelnde Sicherheit und Anf√§lligkeit f√ľr Cyberangriffe. Wenn du auf deine Krypto-Wallet zugreifst oder Krypto-Transaktionen durchf√ľhrst, w√§hrend du mit einem √∂ffentlichen WLAN verbunden bist, gef√§hrdest du deine Assets.

√Ėffentliche WiFi-Netzwerke sind anf√§llig f√ľr verschiedene Cyberbedrohungen, darunter:

  • Evil-Twin-Angriffe: Hacker richten gef√§hrliche Hotspots mit vertrauensw√ľrdigen Namen (z.¬†B. ‚ÄěG√§ste-WiFi Hotel‚Äú) ein, um deine Daten abzufangen, wenn du dich mit dem Netzwerk verbindest.

  • Man-in-the-Middle-Angriffe (MiTM): B√∂swillige Akteure k√∂nnen Daten abfangen, die zwischen einem WLAN-Router und dem Ger√§t eines Nutzers √ľbertragen werden, und so m√∂glicherweise auf sensible Daten wie Anmeldeinformationen zugreifen.

  • Passwort-Cracking: Betr√ľger verwenden Software, um zahlreiche Kombinationen aus Nutzernamen und Passwort auszuprobieren, mit dem Ziel, die Verwaltungsschnittstelle des Routers zu entsperren.

Du solltest nie √ľber ein √∂ffentliches WLAN-Netzwerk auf deine Kryptokonten zugreifen oder Transaktionen durchf√ľhren. Weitere Informationen findest du unter Warum √∂ffentliche WLAN-Netzwerke unsicher sind.

4. H√ľte dich vor betr√ľgerischen Livestreams

Angreifer nutzen inzwischen Plattformen wie YouTube und Twitch f√ľr ihre Betr√ľgereien. In der Regel f√ľhren sie Fake-Livestreams mit gestohlenen Videoinhalten durch, in denen sie gef√§lschte Krypto-Geschenke wie Giveaways anpreisen. Manchmal verwenden sie sogar gehackte YouTube-Konten mit Millionen von Followern und versuchen, Nutzer von der Legitimit√§t ihrer Giveaways zu √ľberzeugen, indem sie Kryptow√§hrungen an bestimmte Adressen senden.

So k√∂nntest du zum Beispiel ein Video sehen, in dem Elon Musk, Cathie Wood und Jack Dorsey √ľber Kryptow√§hrungen und Blockchain-Technologie diskutieren. Dabei k√∂nnte es sich um ein echtes Videos handeln, um den gef√§lschten oder gestohlenen Kanal und einen missbr√§uchlichen Giveaway zu bewerben.

Informiere dich gut, bevor du an Livestreams teilnimmst, insbesondere wenn Krypto-Giveaways in Aussicht gestellt werden. In den allermeisten Betrugsf√§llen musst du zuerst Geld oder Kryptos schicken, bevor du angeblich etwas zur√ľckerh√§ltst. Aber wenn du das tust, verlierst du dein Geld.

√úberpr√ľfe die Legitimit√§t des Kanals, indem du auf Aspekte wie die Anzahl der Videos, Verifizierungssymbole und das Erstellungsdatum des Kanals achtest. Aber sei vorsichtig und pr√ľfe mehrere Kriterien, denn gehackte Konten k√∂nnen auf den ersten Blick legitim erscheinen und sogar Millionen von Abonnenten haben.

Des Weiteren kannst du die offiziellen Social-Media-Konten der an dem Video beteiligten Personen einsehen. Wenn es sich um eine seriöse Werbeaktion handelt, solltest du in der Lage sein, Informationen aus mehreren zuverlässigen Quellen zu finden.

5. Sei wachsam gegen√ľber KI-Deepfakes

Deepfake-Technologie nutzt k√ľnstliche Intelligenz (KI), um gef√§lschte Videos zu erstellen, die echt aussehen. Es werden bestehende Bilder und Videos kombiniert, um den Anschein zu erwecken, dass Menschen Dinge tun oder sagen, die sie nie gesagt oder getan haben. Wie du dir vorstellen kannst, haben Betr√ľger damit begonnen, Deepfake-Technologie f√ľr hochkomplexe Betrugsmaschen einzusetzen.

Hacker verwenden Deepfakes, um sich als jemand anderes, z.¬†B. einen Experten, auszugeben. Sie √ľberlisten ihre Opfer oft mit vorget√§uschten Wettbewerben oder Anlagem√∂glichkeiten und setzen sie mit Fristen unter Druck.

Was kannst du also tun, um dich vor Deepfake-Betrug zu sch√ľtzen?

  • Auf das Gesicht achten: Letzten Endes basieren Deepfake-Inhalte auf einer Reihe von bestehenden Bildern. Konzentriere dich auf Blinzelmuster und die Lippen.

  • Auf unstimmiges Audio achten: Roboterhaft klingende Stimmen oder ungew√∂hnliche Klangschwankungen k√∂nnen auf ein Deepfake hinweisen. Achte genau auf Unstimmigkeiten in der Audioqualit√§t.

  • Fragen stellen: Wenn du mit einem m√∂glichen Deepfake interagierst, stell viele Fragen, die nur die echte Person beantworten kann. Dazu solltest du √ľber einige Hintergrundinformationen verf√ľgen, um die Korrektheit der Antworten beurteilen zu k√∂nnen.

Fazit

Es liegt in deiner Verantwortung, deine Kryptow√§hrungen zu sch√ľtzen. In diesem Artikel haben wir f√ľnf Sicherheitstipps vorgestellt:

  1. Sichere deine Seed-Phrase.

  2. Nimm dich vor Spoofing in sozialen Medien in Acht.

  3. Meide öffentliches WLAN.

  4. H√ľte dich vor betr√ľgerischen Livestreams.

  5. Sei wachsam gegen√ľber KI-Deepfakes.

Betr√ľger werden immer raffinierter und entwickeln immer ausgekl√ľgeltere Techniken. Letztlich sind Wissen und Wachsamkeit deine st√§rksten Waffen. Halte dich stets auf dem Laufenden und sch√ľtze deine Kryptow√§hrungen.

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