Ordinal

Mittel

Das im Januar 2023 eingef√ľhrte Ordinals-Protokoll erm√∂glicht es Nutzern, Daten auf Satoshis ‚Äď der kleinsten Bitcoin-Einheit ‚Äď zu speichern. Jede solche Inschrift wird als Ordinal bezeichnet. Die gespeicherten Daten k√∂nnen Smart-Contracts enthalten, weshalb Satoshis NFT-√§hnliche Funktionen ausf√ľhren k√∂nnen. Der Begriff ‚ÄěOrdinals‚Äú bezieht sich in der Regel auf diese NFT-√§hnlichen Objekte, die sich direkt auf der Bitcoin-Blockchain erstellen lassen.

Ordinals sind ein Bitcoin-Nummerierungsschema, das die Erfassung und die √úbertragung von einzelnen Satoshis erm√∂glicht. Im Februar 2023, kurz nach dem Start des Ordinals-Protokolls, explodierte die Zahl der Ordinal-Inschriften, da die Nutzer das Netzwerk mit verschiedenen Inhalten wie Bildern, Videospielen und anderen digitalen Objekten √ľberfluteten. Die Satoshi-Inschriften werden durch das Bitcoin-Upgrade ‚ÄěTaproot‚Äú von November 2021 sowie bestimmte dem Protokoll bereits 2017 im Rahmen des Segwit-Updates hinzugef√ľgte Funktionen erm√∂glicht.

Trotz vieler Gemeinsamkeiten sind Ordinals nicht genau dasselbe wie gew√∂hnliche NFTs, die in der Regel auf Smart-Contract-f√§higen Netzwerken wie Ethereum oder der BNB Chain erstellt werden. W√§hrend sowohl Ordinals als auch traditionelle NFTs auf der Blockchain gespeichert werden, enthalten letztere oft dynamische Metadaten, die mit Off-Chain-Datenquellen verbunden sind ‚Äď was, so argumentieren einige, der Vorstellung widerspricht, dass sie unver√§nderlich sind. Im Gegensatz dazu werden alle Ordinal-Daten ‚ÄěOn-Chain‚Äú gespeichert.